Innovationen

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Innovationen für die Zukunft auf Schienen.

Dienstleistung und Innovation für nachhaltige Mobilität.

Wir mögen keinen Stillstand. Dafür entwickeln wir uns stetig weiter. Mit Weiterbildungen für unsere Mitarbeiter:innen und technischen Innovationen für die Schienen.

Innovative Technik für die Zukunft der Bahn

Für uns ist Digitalisierung mehr als nur ein Schlagwort. Mit unseren Kompetenzen aus der IT, der Entwicklung und der Planung von Ausrüstungstechnik schaffen wir innovative Lösungen mit messbarem Mehrwert, die von unseren Expert:innen direkt in Projekten erprobt werden.

Schon heute an morgen denken - Ihr Nutzen

  • Kosten senken
  • Qualität steigern
  • Transparenz schaffen
  • Durchlaufzeiten in Arbeitsprozessen reduzieren

Datenspeicherung und -verarbeitung

Data Factory ist die innovative End-to-End-Datenplattform von SIGNON für den digitalen Bahnbetrieb. Sie integriert multimodale Sensor- und Fahrzeugdaten mit sicherer Datenlogistik und einer souveränen On-Premises-Infrastruktur. Skalierbare Verarbeitung mithilfe von KI, Computer Vision und Analytik – kombiniert mit Hybrid-Cloud-Konnektivität – verwandelt die Data Factory in ein integriertes Datenökosystem. Rohdaten werden in qualitätsgesicherte Datenprodukte und digitale Darstellungen der Bahninfrastruktur umgewandelt für Instandhaltung, Zustandsbewertung und Anlagendatenmanagement.

InfraAI automatisiert die Erkennung, Klassifizierung und Lokalisierung von Eisenbahninfrastrukturanlagen, um präzise digitale Infrastrukturbestandsaufnahmen zu erstellen und zu pflegen. Mithilfe von Gleisinspektionsdaten, Bildmaterial und Punktwolken wandelt InfraAI große Mengen an Messdaten in verwertbare Informationen für die Planung, das Anlagenmanagement und Abnahmeprüfungen um.

InfraAI wird in einem sicheren Rechenzentrum in Frankfurt gehostet und kombiniert automatisierte Datenverarbeitung mit fortschrittlichen KI-Analysen, um schnellere Ergebnisse, eine höhere Datenqualität und eine einheitliche Infrastrukturdokumentation zu gewährleisten. Die Lösung reduziert den manuellen Aufwand, unterstützt die kontinuierliche Aktualisierung von Anlagenbeständen und trägt zu einem sichereren und effizienteren Bahnbetrieb bei.

Artikel: KI-basierte Erfassung
von Eisenbahninfrastruktur (DE)

Automatische Infrastrukturdatenanalyse mit neuronalen Netzen

SIGNON bietet seit vielen Jahren basierend auf dem Produkt SIGNON SATengine die Leistung zur digitalen Erfassung von Elementen der Eisenbahninfrastruktur, wie z. B. Gleisen, ETCS-Balisen, Weichen und Bahnschwellen. Die Erfassung erfolgt dabei über Kamerasysteme und Ortungssysteme wie GPS auf Messfahrten mit der zulässigen Streckengeschwindigkeit nach VzG.
Heute wird nach jeder Messfahrt durch geschulte Mitarbeiter:innen eine manuelle Analyse der aufgezeichneten Video- und Ortungsdaten durchgeführt. Wesentliche Arbeitsschritte sind dabei die vollständige Sichtung des Videomaterials, die Erkennung und Kennzeichnung von Infrastrukturelementen und die Vermessung dieser Elemente.
Um zukünftig auch größere Netze und längere Strecken in kürzerer Zeit erfassen und vermessen zu können, wurde bei SIGNON eine Software zur automatischen Erkennung und Vermessung von Infrastrukturelementen auf Basis von Bilddaten entwickelt. Ermöglicht wird die automatische Erkennung durch die Verwendung tiefer neuronaler Netze, also einer künstlichen Intelligenz (KI).

Diese KI wird in einem mehrstufigen Prozess mittels Tausender Trainingsdatensätze angelernt und vielfach auf ihre Zuverlässigkeit getestet, um im Anschluss eigenständig Objekte in Bildern erkennen und verorten zu können.
Die zahlreichen bereits trainierten Infrastrukturelemente werden mit sehr geringen Fehlerraten erkannt, sodass eine deutliche Entlastung menschlicher Expert:innen erreicht wird. Um den Aufwand für das Training weiterer Objekttypen zu reduzieren und die Kosten zu senken, wurden aktuelle Verfahren des Machine Learning und Automatisierungslösungen für die Trainingsdatenerstellung implementiert.

Zusätzlich wird aktuell eine Erweiterung zur Kombination von Video- und Punktwolkendaten entwickelt, um die Präzision der automatischen Vermessung der Infrastrukturobjekte zu erhöhen.

Virtuelle Ortsbegehung per VR

Zu Planungsbeginn jeder Baumaßnahme der Eisenbahninfrastruktur findet heute eine zeitintensive Ortsbegehung statt, um die Aktualität der Bestandspläne sicherzustellen und um sich einen Überblick über die örtlichen Gegebenheiten zu verschaffen. Dazu müssen teilweise Streckensperrungen vorgenommen werden, Sicherungsposten bestellt werden, Fotodokumentationen erstellt und später ausgewertet werden.
Ein Teil dieser Arbeiten kann durch den Einsatz unserer Videoaufzeichnung und einer digitalen Vermessung mit SIGNON SATengine ersetzt werden. Um jedoch einen plastischen Eindruck von der befahrenen Örtlichkeit zu erhalten und um bestimmte Prüfungen (z. B. Signalsichtprüfung) durchzuführen, ist ein zweidimensionales Kamerabild nur bedingt geeignet. Daher wird zurzeit bei SIGNON die stereoskopische Darstellung von befahrenen Bahnstrecken mit Technologien der Virtual Reality erforscht.

Unter Verwendung von VR-Brillen, wie der HTC Vive Pro und der Samsung GearVR, werden stereoskopische 360°-Videos projiziert und um Metainformationen zu den dargestellten Eisenbahninfrastrukturen erweitert. So werden auf Knopfdruck Objektinformationen, die durch eine KI erkannt wurden (z. B. Objekttyp, Streckenkilometer), in das Bild eingeblendet. Weiterhin können Planinformationen eingelesen und angezeigt werden, um beispielsweise die Plan- und Ist-Positionen von Elementen visuell zu vergleichen.
Diese Daten und die Visualisierung per VR können allen beteiligten Planern und dem EIU zur Verfügung gestellt werden.
Mit dieser Innovation will SIGNON zukünftig aufwendige Ortsbegehungen der Eisenbahninfrastruktur deutlich reduzieren und somit den Planungsprozess unterstützen und beschleunigen.

Erfahren Sie mehr über die Softwareprodukte für den Schienenverkehr von SIGNON!
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