Wir haben die Welt im Fokus.

Unsere Kompetenzen kommen auf dem ganzen Globus zum Einsatz – von Brasilien bis Vietnam, von Australien bis Norwegen. Bisher über 5000 Projekte. So unterschiedlich die Anforderungen dabei auch sind, unsere Kunden profitieren von unserem umfangreichen Angebot und vernetzten Leistungen.

Kommunales Mobilitätsmanagement für die Hansestadt Rostock

Zur Verbesserung des Verkehrsgeschehens in der Stadt und der Region Rostock hat die Hansestadt im Rahmen der Nationalen Klimaschutziniative das Projekt „Kommunales Mobilitätsmanagement für die Hansestadt Rostock“ ins Leben gerufen.

Experten der SIGNON waren von Beginn an mit dem Partner IVAS (Ingenieurbüro für Verkehrsanlagen und -systeme) in das Projekt involviert und erbrachten die folgenden Leistungen:

  • Erstellung eines Rahmenkonzeptes zum Kommunalen Mobilitätsmanagement
  • Konzepterstellung für zentrale Mobilitätsservices: Mobilitätszentrale/-portal
  • Optimierung der Stadt-Umland-Verkehre
  • Erstellung eines Handlungsleitfadens für die Öffentlichkeitsarbeit (SIGNON)
  • Erstellung einer Broschüre „Konzept zum Kommunalen Mobilitätsmanagement für die Hansestadt und die Region Rostock“

Sicherheitsgutachten Straßen- und Stadtbahnhaltestellen in Hessen

Das Team der Firma SIGNON hat eine ausführliche Methode zur Beurteilung von Sicherheitsrisiken an Straßen- und Stadtbahnhaltestellen entwickelt.

Diese Methode kam vor und während des Re-Designs mehrerer Haltestellen in Frankfurt und Darmstadt zum Einsatz. Die SIGNON-Methodik basiert auf gängigen Standards der Branche (EN 50126 und ISO31000) und bietet einen systematischen, logischen und transparenten Weg zur Identifikation und Beurteilung von relevanten Risiken. Die Ergebnisse dieser Untersuchungen und Beurteilungen wurden jeweils in Sicherheitsgutachten für die Unternehmen und zuständigen Behörden festgehalten. In Frankfurt wurden zwei Stadtbahnstationen und deren Planungen für einen barrierefreien Ausbau untersucht. Eine der analysierten Straßenbahnhaltestellen in Darmstadt stand ebenfalls vor dem Re-Design und die Ergebnisse aus den Untersuchungen flossen in die Umbauplanung ein. Zwei andere Haltestellen in Darmstadt bedienen jeweils eine Schule und das Fußballstadion des TSV Darmstadt. 

Praxisseminar für Siemens Rail Automation Academy bei der Hamburger Hochbahn AG

Siemens wird von SIGNON bei der Entwicklung und Durchführung von regelmäßigen Weiterbildungsangeboten für Siemens-Mitarbeiter im Rahmen der Siemens Rail Automation Academy unterstützt.

Mehrtägige Seminare zum Thema „Bahnbetrieb im Nahverkehr“ werden in Zusammenarbeit mit der Hamburger Hochbahn AG durchgeführt. Hierbei erhalten die Teilnehmer in den Themenbereichen Betrieb, Unternehmensstrategie, Fahrzeuginstandhaltung, Zugsicherungs- und Betriebsleittechnik, Fahr- und Umlaufplanung sowie Infrastruktur und Großprojekte einen theoretischen und praktischen Einblick in das Unternehmen. Großer Wert wird dabei auf die direkten Gespräche und den Austausch der Teilnehmer mit den Referenten gelegt.

Gas- und Dampfkraftwerk Gönyü

Das GuD-Kraftwerk Gönyü liegt in der Nähe der Stadt Györ, im Nordwesten Ungarns. Es hat eine Leistung von 430MW und galt bei seiner Fertigstellung im Jahr 2011 als das umweltfreundlichste Kraftwerk des Landes.

SIGNON wurde mit der Planung, Lieferung, Installation und Inbetriebnahme der Kommunikations- und Sicherheitssysteme beauftragt. Für die Realisierung wurde ein flächendeckendes, dienstneutrales Datennetz geliefert. Die sehr detaillierten Vorgaben seitens EON bzgl. der Kommunikationssysteme, aber auch die nationale Normung waren für unsere Experten kein Problem.

Dampfkraftwerk Shuaibah

Das Dampfkraftwerk Shuaibah befindet sich Saudi-Arabien, ca. 110 km südlich von Dschidda. Es hat eine Leistung von 400MW und verfügt über eine angeschlossene Meerwasserentsalzungsanlage.

SIGNON wurde beauftragt, das Kraftwerk mit Kommunikations- und Sicherheitssystemen auszustatten. Vertragsgegenstand waren Planung, Lieferung, Installation und Inbetriebnahme. Hierzu gehörte eine Beschallungs- und Alarmierungsanlage genauso wie die Videoüberwachung und eine Telefonanlage. Ein besonderer Punkt war ein Zentraluhrsystem mit funkgesteuerter Hauptuhr sowie analogen und digitalen Nebenuhren. Das aggressive Seeklima, das unter anderem erforderte, einen Großteil der verbauten Materialien aus Edelstahl bereitszustellen, stellte den spannenden Punkt dieses Projektes dar. Unterstützt wurde SIGNON hierbei von diversen lokalen Montagepartnern.

Gas- und Dampfkraftwerk Malzenice

Das Gas- und Dampfkraftwerk wurde 2010 fertiggestellt und von Siemens an EON übergeben.

Das Kraftwerk befindet sich in der Nähe von Trnava, ca. 60 km nordöstlich der Hauptstadt Bratislava und hat eine Leistung von 417MW. Durch SIGNON wurden die Kommunikations- und Sicherheitssysteme geplant, geliefert, installiert und in Betrieb genommen. Für die Realisierung wurde ein flächendeckendes, dienstneutrales Datennetz geliefert. Die sehr detaillierten Vorgaben seitens EON bzgl. der Kommunikationssysteme, aber auch die nationale Normung stellte SIGNON während des Projekts vor Herausforderungen, die unsere Experten aber mühelos absolvierten.

Gas- und Dampfkraftwerk Sloecentrale

Das GuD-Kraftwerk Sloecentrale in Vlissingen-Oost, in den Niederlanden, wurde 2010 fertiggestellt und hat eine Leistung von 870MW.

SIGNON wurde mit der Bereitstellung von Kommunikations- und Sicherheitssystemen beauftragt und war verantwortlich für Planung, Lieferung, Installation und Inbetriebnahme. Das Kraftwerk Sloecentrale wurde mit einem CCTV-System mit Bewegungsalarmierung ausgestattet. Weiterhin wurde eine umfangreiche Access-Kontrollanlage installiert.

Biomassekraftwerk Moerdijk

Das Kraftwerk Moerdijk ist ein Biomassekraftwerk mit einer Leistung von 36MW und wurde 2008 fertiggestellt.

Mit seiner Hilfe werden hier jährlich 450.000 Tonnen Geflügelmist verarbeitet, um Strom zu erzeugen. SIGNON wurde mit der Planung, Lieferung, Installation und Inbetriebnahme der Kommunikations- und Sicherheitssysteme beauftragt. Neben einer Ampelanlage für die Verkehrssteuerung der Anlieferfahrzeuge wurde auch eine Branddetektion mit Flammenmeldern und Videoauswertung installiert. Ergänzt wurde das Sicherheitssystem mit einer notstromgestützten Telefonanlage, einer Zutrittskontrolle und einer Überwachungssoftware.

Gas- und Dampfkraftwerk Enecogen

Das Gas- und Dampfkraftwerk Enecogen im Europort Rotterdam wurde nach 30 Monaten Bauzeit von Siemens an den niederländischen Energieversorger Eneco und die dänische DONG übergeben.

Das Kraftwerk hat eine Leistung von 870MW. SIGNON trug während des Baus die Verantwortung dafür, das Kraftwerk mit Kommunikations- und Sicherheitssystemen auszustatten und war mit Planung, Lieferung, Installation und Inbetriebnahme inkl. Abnahmetests derer beauftragt. Hierzu gehörte die Ausrüstung des Serverraums ebenso wie die Zutrittskontrolle und ein TETRA Funksystem. Des Weiteren wurde ein CCTV-System mit Bewegungsalarmierung installiert. Als Betriebsfunksystem wurde Systemtechnik von Motorola eingesetzt.

Gas- und Dampfkraftwerk Hamm-Uentrup

Das GuD-Kraftwerk in Hamm-Uentrop hat eine Leistung von 850MW und wurde 2007 in Betrieb genommen.

Das erste kommunale Gas- und Dampfkraftwerk entstand als Pilotprojekt zur gemeinschaftlichen Stromerzeugung durch den Zusammenschluss mehrerer Stadtwerke und Versorgungsunternehmen aus den Niederlanden, Österreich und Deutschland. SIGNON wurde von Siemens beauftragt, die Kommunikations- und Sicherheitssysteme zu planen, zu liefern und in Betrieb zu nehmen. Für SIGNON war dieses Kraftwerk das erste GuD-Kraftwerk in Deutschland. Eine Besonderheit in diesem Projekt war die flächendeckende Bereitstellung von drahtloser Telefonie (DECT) unter komplizierten Empfangs- und Sendebedingungen.

Gas- und Dampfkraftwerk Knapsack

Das Gas- und Dampfkraftwerk in Knapsack mit einer Leistung von 430MW wurde 2013 in Betrieb genommen.

SIGNON war damit beauftragt, das Kraftwerk mit Beleuchtungs- und Niederspannungsanlagen sowie Kommunikations- und Sicherheitssystemen auszurüsten. Dabei trug SIGNON die Verantwortung für Planung, Lieferung, Installation und Inbetriebnahme auch der Videoüberwachungs- und Beschallungsanlage sowie des Telefonsystems. Das Kraftwerk in Knapsack war das erste, für das SIGNON auch Beleuchtung und Niederspannung installierte. Weiterhin übernahm SIGNON die komplette Bauleitung vor Ort sowie die Montageleistung. Die COM-Systeme wurden an bestehende Systeme angepasst.

Offshore-Konverterplattform Helwin Beta

Helwin Beta ist eine HVDC-Konverterplattform in der Nordsee.

SIGNON wurde von der Technomatic GmbH mit der Planung, Lieferung und Inbetriebnahme der Kommunikations- und Sicherheitssysteme beauftragt. Hierzu gehörte u.a. ein Telefonsystem und eine Videoüberwachung mit Echtzeitaufzeichnung und Ereignissteuerung. Die Ausstattung der Konverterplattform war das erste Offshore-Projekt von SIGNON. Die spezielle Normgebung und die Anforderung, dass alle Systeme auf der Plattform zur Bedienung über ein redundantes IP- und SDH-Netzwerk mit der Einsatzzentrale an Land verbunden sein sollten, waren eine besondere Herausforderung, die unsere Experten gemeistert haben. Kooperiert hat SIGNON im Rahmen dieses Projektes mit einem renommierten Partner für Leittechnik.

Gas- und Dampfkraftwerk Gent

2008 erfolgte die Errichtung eines Gas- und Dampfkraftwerkes in Belgien.

SIGNON wurde mit der Planung und Lieferung sowie der Installation und den Abnahmetests betraut und übernahm ebenso die Inbetriebnahme der Systeme. Dazu gehörte die Ausrüstung des Serverraumes (IP-Datennetz) und die Videoanlage für die Prozesstechnik und Sicherheit. Ergänzt wurde dies durch ein Beschallungs- und Alarmierungssystem, ein teilweise IP-gestütztes Telefonsystem, die Zutrittskontrolle und ein GPS Uhrensystem.

Kohlekraftwerk Kogan Creek

Das Kohlekraftwerk Kogan Creek ist eine mit Luft statt mit Wasser gekühlte Anlage.

Es hat eine Leistung von 750 MW und befindet sich in Australien, 300 km landeinwärts von Brisbane. SIGNON wurde beauftragt, die Kommunikations- und Sicherheitssysteme bereitzustellen. Dabei waren Planung, Lieferung und Installation relevant. Das Kraftwerk wurde mit einem hochwertigen, flächendeckenden Datennetz inkl. IP-Telefonie ausgestattet. Des Weiteren wurde ein Alarmserver für ca. 50.000 Alarmeingänge mit Übertragung über verschiedenste Medien, wie SMS, E-Mail oder Betriebsfunk, installiert.

Kombikraftwerk Sumagait

Das GuD-Kraftwerk Sumgait befindet sich in Aserbaidschan am kaspischen Meer.

Der staatliche Energieversorger Azernerjo JSC, Baku gab den Bau dieses Kraftwerkes in Auftrag. Es hat eine Leistung von 500MW und ist eine seewassergekühlte Anlage. SIGNON war verantwortlich für die Kommunikations- und Sicherheitssysteme. Vertragsgegenstand waren Planung, Lieferung, Installation und Inbetriebnahme. SIGNON war verantwortlich für eine notstromgestützte vernetzte Telefonanlage, sowie Videoüberwachung, Zutrittskontrolle und ein Funksystem (VHF).

Relaistechnik als Expertise: Gemeinsam mit Bombardier Italia in der Türkei

Bombardier Italien hat in der Türkei den Auftrag, die Strecke "Irmak Karabük Zonguldak Railway Line" zu modernisieren.

Einhergehend mit der Modernisierung der Strecke sind Nachbarstellwerke anzubinden. SIGNON hat diese Aufgabe aufgrund der umfangreichen Kenntnisse im Bereich Relaistechnik übernehmen können und unterstützte Bombardier bei der Planung der Schnittstellen der Stellwerke. Darüber hinaus unterstützt SIGNON Bombardier beim Design der neuen ESTW an die vorhandene Betriebsordnung der TCDD. Lokale Anforderungen, die sich aus den Schaltungen der alten Relaisstellwerken wurden analysiert. Die Ergebnisse wurden Bombardier als Grundlage für in die Projektierung der neuen ESTW zur Verfügung gestellt. Im Rahmen der Arbeiten fand auch ein Ortsbegang statt, der das Ziel hatte, die vorhandenen Bahnübergängen zu analysieren. Eine resultierenden Handlungsempfehlung bildete die Grundlage für Bombardier für die weiteren Arbeiten mit den Bahnübergängen.

NeuPro - Neuausrichtung der Produktionssteuerung der DB Netz AG

Die Modernisierung, Neubau und Instandhaltung von Stellwerken sind mit einem immer größer werdenden finanziellen Aufwand verbunden.

Gleichzeitig wächst der Obsoleszenzdruck durch die Überalterung bestehender Anlagen und das abnehmende Wissen über die Alttechnik. In dem Projekt NeuPro sollen die Lebenszykluskosten durch die Modularisierung und Standardisierung von Stellwerken minimiert werden. Das heißt, dass nicht mehr ein gesamtes Stellwerk samt Feldelementen und weiterer Teilsysteme von einem Hersteller produziert und installiert wird, sondern die jeweiligen Komponenten von unterschiedlichen Herstellern geliefert werden können. SIGNON unterstützt die DB Netz AG bei diesem Vorhaben mit seiner Kompetenz in den Bereichen System Engineering und Leit- und Sicherungstechnik. In Zusammenarbeit mit Fachexperten der DB Netz AG spezifizieren und modellieren unsere Ingenieure Teilsysteme und deren Schnittstellen nach einem standardisierten Vorgehen unter Einsatz von SysML (Systems Modeling Language). Dabei entstehen zukünftig u.A. SCIs (Standard Communication Interfaces), die eine normierte Kommunikation zwischen verschiedenen Teilsystemen eines Stellwerks vorgeben (z.B. zwischen RBC und ESTW-Z) und so eine Modularisierung ermöglichen.

Infrastrukturdatenerfassung mit SAT.engine in Belgien

Im Zuge der notwendigen Modernisierungen und zur Planung von ETCS benötigen die Firma Infrabel und das Unternehmen Siemens aktuelle und aussagekräftige Daten der signaltechnischen Infrastruktur auf den relevanten Strecken des belgischen Bahnnetzes.

SIGNON hat innerhalb dieses Projektes zwischen 2008 und 2013 fahrwegbezogene Distanzen zwischen signaltechnischen Streckenelementen sowie Gleisneigungen (Gradienten) ermittelt. In fünf Messzyklen wurden ca. 1.700Gleis-km mit etwa 10.000 Infrastrukturelementen erfasst. Dafür wurde das Tool SAT.engine auf einem Triebfahrzeug installiert und eine GPS/GNSS Messung mit synchronisierter Videoaufnahme durchgeführt. Nach der Datenaufbereitung mithilfe der Synchronisation der GPS/GNSS-Daten mit den Videodaten sowie der Ermittlung der fahrweg-bezogenenen Distanzen zwischen den Elementen konnten unsere Experten diese Datensätze auch im Ausgabeformat an die Wünsche des Kunden anpassen. Die Erzeugung und Bereitstellung der Datensätze erfolgte vollautomatisiert. Siemens erhielt ein umfangreiches Datenpaket, welches neben Topologischen Streckenplänen auch Elementlisten mit den Distanzen der signaltechnischen Elemente, die Neigungen sowie Videos der befahrenen Strecken enthielt.

SIGNON-Tool für ETCS im ungarischen Streckennetz

Vom Auftraggeber Siemens ist für ungarische Bahnstrecken, die mit ETCS ausgerüstet werden, die Validierung der ETCS-Balisen hinsichtlich Position und Inhalt gefordert.

Es handelt es sich um die Strecken im Bereich Szekesfehervar, Monor – Szajol und Szajol- Gyoma. SIGNON setzt die Tools SAT.engine und SAT.valid für die angefragten Validierungsleistungen ein:

  • zur unabhängigen Infrastrukturerfassung das Tool SAT.engine und
  • zur anschließenden Prüfung das Tool SAT.valid.

Bei der Prüfung der Projektierung wird festgestellt, inwiefern die projektierten Orte der Balisengruppen konsistent zur gemessenen Installation sind. Als Referenzelemente werden die ebenfalls gemessenen Signale und Weichen herangezogen. Die Prüfung der Balisenprogrammierung stellt für sämtliche überfahrenen Balisen fest, inwiefern die gelesenen Telegramme hinsichtlich der ID (NID_C, NID_BG) und Position in der Gruppe (N_PIG) mit der Projektierung übereinstimmen. Alle Validierungsergebnisse werden in umfassenden Prüfberichten nachvollziehbar dokumentiert.

Von Mechanik und Telefon zum Computer-gestützten optimierten Prozess: Modernisierung der Betriebsleitzentralen in Vietnam

Im Auftrag der KfW-Bank und der vietnamesischen Eisenbahnen (VNR) war SIGNON in die Modernisierung der Betriebsleitzentralen (OCC) in Vietnam mit einbezogen.

Nach einer Machbarkeitsstudie und einer GSM-Ausbreitungsmessung im gesamten Streckennetz folgte die gründliche Analyse bestehender Prozesse der VNR. Abläufe und Verantwortlichkeiten wurden untersucht und an die Anforderungen eines automatisierten Betriebsablaufs angepasst. Mit diesem Wissen erstellten unsere Experten ein neues Konzept für die Struktur und Funktionalitäten der neuen Betriebsleitzentralen und erstellten anschließend die Tenderdokumente für die Ausschreibung der OCC. Aber SIGNON steht auch danach dem Kunden zur Verfügung: Neben der Begleitung bei der Vergabe und Implementierung war SIGNON auch für das Training des Personals vor Ort verantwortlich und konnte mit seiner Expertise und Consulting-Know-How den Kunden, die VNR, bis in den erfolgreichen Betrieb begleiten.

Operational Expenditure (Opex) Estimating Services: Analytische Betriebskostenschätzung für einen neuen öffentlichen Personenverkehr in Katar

In Doha (Katar) wird derzeit an der Verbesserung des öffentlichen Personenverkehrs gearbeitet.

Hierfür werden ein Metronetz, ein neues Straßenbahnnetz (Lusail) sowie ein neues Eisenbahnnetz (Personen und Güterverkehr) geplant und gebaut. In diesem Zusammenhang erarbeitet SIGNON im Unterauftrag der Arcadis Middle East eine analytische Kostenabschätzung der Betriebs- und Instandhaltungskosten für die nächsten 20 Jahre. Diese wird für alle drei oben genannten Schienensysteme separat erstellt und in ein eigens entwickeltes Kalkulationsmodellintegriert. Die Kostenabschätzungen basieren auf den vom Auftraggeber QatarRail aufgesetzten Prozessen und Vorgaben sowie auf der zu Hilfenahme internationaler Benchmarks. 

ETCS Level-1 Türkei – Einsatzszenarien und Anforderungsspezifikationen

Die Türkische Staatsbahn TCDD plant die landesweite Implementierung von ETCS in ihr Streckennetz.

Im Auftrag von TCCD hat SIGNON die ETCS Level-1-Lösung für die Strecke Eskişehir — Esenkent ausgewertet und ein Pflichtenheft für zukünftige ETCS Level-1-Projekte erstellt. Das Projekt ist in 4 Phasen aufgeteilt:

  1. Auswertung: Analyse von Streckenplänen, Messtabellen, Projektstandards usw., sowie Kontrolle vor Ort der korrekten Ausführung von ETCS (Konsistenz mit UNISIG-Spezifikationen).
  2. Analyse: Kontrolle von Betriebsvorschriften und Bestimmungen zur Eignung von ETCS-Betrieb sowie Überprüfung der Durchführbarkeit der installierten Lösung auf der Strecke Eskişehir - Esenkent gemäß den Betriebsvorschriften der TCCD. Eine Liste von Lösungsvorschlägen für die Beseitigung von Unstimmigkeiten.
  3. Einsatzszenarien: Erfassung und Dokumentation betrieblicher ETCS Level-1-Szenarien auf der Grundlage der aus Auswertung und Analyse gewonnenen Einsichten.
  4. Anforderungsspezifikationen: Erstellung einer allgemeinen ETCS Level-1-Spezifikation auf der Basis der entwickelten Szenarien, der betrieblichen Regeln und Normen, der UNISIG Spezifikationen sowie anderer spezifischer Normen und nationaler Vorschriften.

Engineering für den Bau des neuen Brenner-Basistunnels zwischen Italien und Österreich

SIGNON war verantwortlich für die Planung der Energieversorgung und der Oberleitungssysteme des neuen Brenner-Basistunnels.

Der Tunnel umfasst zwei separate Röhren mit jeweils 55Kilometer Länge, ein 2x25 kV AC Bahnstromsystem sowie 5 Bahn-Unterwerke. SIGNON war verantwortlich für Elektrifizierung und Oberleitung sowie für das Erdungs- und Potentialausgleich-System. Mit Planungaufgaben zwecks Zulassung des Energieversorgungs- und Oberleitungskonzepts waren unsere Experten von 2006 bis 2014 Partner der BBT SE. Wir waren auch für das SCADA-System mit RTU sowie Verkabelung, 50-Hz-Hilfssysteme und Erdungs- und Potentialausgleich-System verantwortlich. Unsere Leistungen für dieses Tunnelprojekt wurden weiterhin durch RAM & Sicherheits-Studien sowie Netzwerksimulationen für die Bahnstromversorgung ergänzt

Innovative Entwicklung für mehr Sicherheit: AWAP Warnprozess

Mit der Umsetzung des Projektes AWAP (Automatisierung Warnprozesse) sollte bei den SBB im Bereich der technischen Unterstützung der Sicherungs- und Warnprozesse im Gleisbereich eine innovative Entwicklung weitergeführt und der Arbeitnehmerschutz weiter gefördert werden.

Ziel für das Projekt war die Entwicklung und Umsetzung einer neuen, umfassenden Strategie zur Arbeitsstellensicherung, die höhere Sicherheit bei Tätigkeiten im Gleisbereich und zu geringeren Kosten ermöglicht. SIGNON hat im Projekt die SBB bei der Erstellung des technischen Konzepts, der Beschreibung der Prozesse und der Einbindung in die Umsysteme unterstützt. Das Warnsystem selbst basiert auf Informationen, die aus der Sicherungsebene abgeleitet werden und über Funk an die Arbeitsstelle bzw. die Warngeber übermittelt werden. Neben der eigentlichen Warnausgabe, stellt das System einen komplett integrierten Planungsprozess für Arbeitsstellen im Umfeld der SBB sicher. In weiteren Prozessphasen stehen bei den SBB sowohl normative als auch technische Entwicklungen und deren SBB netzweite Einführung im Fokus.

Verbesserung der Stromversorgungssicherheit: Straßenbahn Wien

Ziel des Projekts - Anbindung an eine frühere Netzwerkstudie - war die Entwicklung und Erprobung weiterer Möglichkeiten zur Verbesserung der Stromversorgungssicherheit von seiten des Systems, das das gesamte Wiener Straßenbahnnetz versorgt, insbesondere im Hinblick auf Energieeffizienz.

Dabei wurde untersucht, welche Auswirkungen der Wegfall von sehr langen DC-Kabeln und deren Ersatz durch neue kleinere Gleichrichterunterwerke auf die Qualität der Spannungsversorgung und auf den Energiebedarf haben könnten. SIGNON ist seit Projektstart an mehreren Teilprojekten beteiligt gewesen. Zum Beispiel:

  • Qualitativer Vergleich von Hauptverkehrszeiten (morgendlicher Berufsverkehr) zwecks Optimierung eines störungsfreien Betriebs und Definition einer neuen Vorfahrtsschaltung für das gesamte Straßenbahnnetz
  • Quantitativer Vergleich des gesamten täglichen Verkehrsaufkommens (24 Stunden) der neuen und alten Schaltung für den ungestörten Betrieb des gesamten Straßenbahnnetzes
  • Testen der Kurzschlusssicherheit

SAT.engine Australien

Der Auftrag an SIGNON bestand aus der Ermittlung von fahrwegbezogenen Distanzen zwischen signaltechnischen Streckenelementen in Australien (North Line zwischen Berowra Station und Wyong Station sowie Cronulla Line zwischen Sutherland Stationund Cronulla Station).

Hierzu kam das eigens entwickelte Tool SAT.engine zur Anwendung, das auf einem Triebfahrzeug installiert wird und bis zu 100 km/h operabel ist. Auf Basis einer GPS/GNSS Messung mit synchronisierter Videoaufnahme kann mit SAT.engine eine kostengünstige und effiziente Aufnahme der signaltechnischen Streckeninfrastruktur erfolgen. Die erzeugten standardisierten Datensätze können vom Auftraggeber flexibel in nachgelagerten Planungsprozessen genutzt werden. Dem Auftraggeber Alstom wurden Distanzen und Gradienten für insgesamt ca. 180 Gleis-km der genannten Strecken zur weiteren Verarbeitung übergeben.

SAT.engine Dänemark

Für den Auftraggeber SIEMENS wurden folgende Leistungen erbracht:

a) Messtechnische Infrastrukturerfassung mit dem SIGNON-Tool SAT.engine auf dem Streckennetz S-Bane Kopenhagen
b) Befahrung aller vorgesehenen Gleise des Streckennetzes; insgesamt ca. 400 Gleis-km
c) Messung und Auswertung von ca. 3850 relevanten Streckenelementen bzw. deren markierten Standorten sowie Ermittlung der Streckenneigungen.

Im Ergebnis wurden dem AG Elementlisten mit den Distanzen der signaltechnischen Elemente, die Neigungen sowie vollständige Videos der befahrenen Strecken übergeben (Elementdatensatz, Gradientendatensatz und Videodatensatz). Im Zeitraum 2010 bis 2015 wurden 4 Messkampagnen von je ca. 3 Monaten durchgeführt.

Technische Ausrüstung für Hochgeschwindigkeitsstrecke in Libyen

Die Libysche Bahn (LR) beabsichtigte eine neue zweigleisige Hochgeschwindigkeitsstrecke entlang der Mittelmeerküste zwischen der tunesischen und ägyptischen Grenze zu errichten.

SIGNON plante die technische Ausrüstung für die Sektionen Ras Ajdir - Sirt (630 km) und Sirt - Benghazi (550 km). Die Vorentwurfsplanung wurde basierend auf bestehenden Konzepten, die ebenfalls von SIGNON stammen, erstellt und mit dem Kunden abgestimmt. Sie basierte auf europäischen Spezifikationen und enthielt neben Elektronischen Stellwerken (ESTW) auch das europäische Zugsicherungssystem ETCS Level 2, Betriebszentralen, Telekommunikationsanlagen und Übertragungstechnik sowie Betriebsfernmeldeanlagen, GSM-R-Technik und Fahrgastinformationsanlagen inkl. SCADA, CCTV und Brand- und Einbruchmeldeanlagen. Daneben wurden ebenfalls Heißläuferortungsanlagen/Festbremsortungs-anlagen (HOA/FBOA) und die Stromversorgung geplant. Anschließend wurden die Ausschreibungsgunterlagen für die abgestimmte Vorzugsvariante erstellt und die Mengenermittlung durchgeführt. Die Ausschreibung wurde von der Libyschen Regierung im Mai 2009 veröffentlicht und ANSALDO STS (Genua) wurde mit der technischen Ausrüstung beauftragt.

Machbarkeitsstudie: Hochgeschwindigkeit in Brasilien

In dieser Studie war es die Aufgabe von SIGNON, die Anforderungen des Kunden mit einzubeziehen, da es allgemeine Anforderungen und Anforderungen in Bezug auf Verkehrsprognosen in diesem Bereich gab. Dabei stand vor allem das Betriebskonzept im Mittelpunkt der Arbeiten. Für den Anteil Signaltechnik wurden verschiedene Zugsicherungssysteme verglichen, als dessen Ergebnis die Einführung von ETCS Level 2 vorgeschlagen wurde. Für den Anteil Telekommunikation sollte SIGNON Ausrüstungen für Bahnhöfe und freie Strecken vorschlagen. Dazu gehörten alle notwendigen Innen- und Außenanlagen für Kommunikation, einschließlich der Anlagen für Mobilfunktelefonie und des elektronischen Ticketings. In Bezug auf den vorgeschlagenen Betriebsablauf hat SIGNON auch die Struktur für eine zukünftige CTC (zentralisierte Verkehrskontrolle) mit einem entsprechenden Raumkonzept erarbeitet. Ein weiterer in der Studie berücksichtigter Bestandteil war die Energieversorgung für Signal- und Telekommunikationsanlagen. Ausgehend von den in der Studie vorgeschlagenen Ausrüstungen wurde die benötigte Kostenschätzung erarbeitet.

Durchmesserlinie Zürich

Um den Anforderungen der folgenden Jahre an die verkehrspolitischen Ziele des Kantons im Bahnreiseverkehr gerecht zu werden, wurde die im Tunnel verlaufende Linie von Altstetten über den Hauptbahnhof bis nach Oerlikon notwendig.

Das Projekt „Durchmesserlinie“ war in die vier Abschnitte unterteilt. Für das Ausführungsprojekt der Bahntechnik bildete sich die Ingenieurgemeinschaft IG Züri-BT. SIGNON war ein entscheidendes Bestandteil der Gemeinschaft und übernahm Planungsleistungen für die Kabelanlagen und Elektroanlagen. Unsere Experten brachten aber ebenso ihr Know-How in den Bereichen Fahrleitung und Bahnstrom sowie auf dem Gebit der sicherungstechnischen Anlagen mit ein. Gemeinsam mit allen Partnern konnte dieses Projekt sehr erfolgreich abgeschlossen werden.

Indien: Elektrische Auslesung und Berechnungen für Metro Bangalore

Namma Metro, besser bekannt als Metro Bangalore, ist ein Schnellverkehrssystem für die Metropole Bangalore, Provinz Karnataka, in Indien.

Die für die Umsetzung verantwortliche Agentur ist die Bangalore Metro Rail Corporation Ltd (BMRCL). Die Metro Bangalore hat sechs Linien, 81 Stationen und ein 114,39 km langes Streckennetz. Ungefähr 41,390 Fahrgäste nutzen die Metro täglich. SIGNON erarbeitete die Netzberechnung für die Stromversorgung der ersten Phase für Metro Bangalore, bestehend aus einer in Ost-West-Richtung verlaufenden und einer in Nord-Süd-Richtung verlaufenden Linien, und prüfte zusätzlich die Auslegung der Stromversorgung im Hinblick auf den durch den Zugbetrieb anfallendem Zusatzbedarf.
Dabei wurden ausgewertet:

  • Spannungsabfall im Fahrleitungsnetz, Berechnung der minimalen und mittleren nutzbaren Spannung
  • Mindestnetzspannung gemäß EN 50163
  • Maximales Schienenpotenzial (EN 50122-1)
  • Verbraucher von Bahn-Unterwerken, Einspeise- und Rückspeiseleitungen
  • Erkennung von Kurzschlussstrom

VDE 8 - Verkehrsprojekt Deutsche Einheit 8

Das Verkehrsprojekt Deutsche Einheit Schiene Nr. 8 (VDE 8) ist eines der größten Bahn-Infrastrukturprojekte in Deutschland. Bereits 1991 wurde es von der Bundesregierung beschlossen, um die Verkehrsanbindung zwischen Ost und West, sowie Nord und Süd zu verbessern.

Mit einer Gesamtlänge von rund 500 Kilometern bildet die Strecke damit das Kernstück der künftigen Hochgeschwindigkeitsverbindung von Berlin nach München. SIGNON ist seit 2012 in verschiedenen Projekten für unterschiedliche Auftraggeber an der Planung und Realisierung der Abschnitte 8.1 ABS/NBS Nürnberg – Ebensfeld – Erfurt und 8.2 NBS Erfurt – Halle/Leipzig beteiligt. Gewerkeübergreifend wurden und werden Planungsleistungen für Tk-, 50Hz- und LST-Anlagen in den verschiedensten Leistungsphasen erbracht. Erstmalig wurden durch SIGNON auch Planungen für ETCS L2oS (ohne Signale) erstellt, auf deren Basis das neue Europäische Zugsicherungssystem ETCS in Deutschland seine Premiere feiert.

Consulting und Engineering für Saudi Arabien

SIGNON wirkte bei der Erstellung der Fahrdienstvorschriften der SRO mit und untersuchte betriebliche Szenarien zur Umsetzung von Leistungssteigerungen auf der Strecke Dammam-Riyadh.

Generell ist SIGNON gemeinsam mit SIEMENS und THALES in Saudi Arabien seit 2006 tätig. Bereits 2009 war SIGNON für die Planung PT 1 der Signaltechnik für 51 Bahnhöfe und Betriebsstellen auf North-South-Railway-Line (NSR) der Saudischen Eisenbahn (SAR) verantwortlich. Zunächst wurde durch unsere Experten eine Planungsrichtlinie entworfen, die abschließend als Grundlage für die folgenden Planungen galt. Des Weiteren war SIGNON auch maßgeblich an der ETCS-Planung Level 1 und 2 einschließlich des technischen Supports beteiligt.

Planungsleistungen für Neubau der ESTW an der Strecke 2271

Im Rahmen des Vorhabens erfolgt der Ersatz der veralteten, personalintensiven Signaltechnik an der Strecke 2271 zwischen den Betriebsstellen Duisburg-Hamborn und Spellen durch neue ESTW-Technik mit Anbindung von zwei ausgelagerten Stellrechnern an das ESTW-Z Oberhausen West.

Neben der Erneuerung der Signaltechnik erfolgt unter anderem der Neubau von Weichenheizanlagen sowie der Neubau bzw. die Anpassung von Anlagen der Telekommunikationstechnik. SIGNON ist für die DB Netz AG als Generalplaner verantwortlich für die Erbringung der Planungsleistungen der Leistungsphasen 1 bis 7 nach HOAI in den Gewerken Leit- und Sicherungstechnik, Telekommunikationsanlagen, elektrische Energieanlagen (50 Hz), Kabeltiefbau sowie Außenanlagen/Zufahrten ESTW-Module und Weichenheizstationen.

Neubau der Schienenanbindung an den Flughafen Berlin-Brandenburg International (BBI)

SIGNON war zwischen 2007 und 2014 in diesem Projekt für die Überarbeitung der Entwurfsplanungen für die Gewerke Signaltechnik, Telekommunikation, elektrotechnische Anlagen und Kabeltiefbau verantwortlich.

Danach folgte die Erstellung der Ausführungsplanungen Signaltechnik für mehrere Bauzustände zum Umbau der Nachbarbetriebsstellen des neuen Flughafenbahnhofes in konventioneller Signaltechnik. Hinzu kam die Erstellung derAusführungsplanungen Signaltechnik für den Neubau der ESTW´s der Bauform Simis D zur Steuerung der Fernbahnbereiche und Simis C zur Steuerung der S-Bahnbereiche. Anschließend erfolgte dann die Erstellung der Ausschreibungsunterlagen in mehreren Vergabepaketen für alle Gewerke der technischen Ausrüstung.

Umfangreiche Planungsleistungen ESTW-A Wolmirstedt

Infolge eines Brandes im Relaisraum des Stellwerkes Wolmirstedt 2011 kam es zum Totalausfall der LST-Anlage im Bf Wolmirstedt.

Die vorhandene Alt-Anlage konnte mit einem wirtschaftlich vertretbaren Aufwand nicht wieder in Betrieb genommen werden und musste deshalb schnellstmöglich durch einen Neubau der sicherungstechnischen Anlage (ESTW-A) ersetzt werden. Gegenstand der Arbeitsleistung von SIGNON waren die Planungsleistungen für die Gewerke LST (einschließlich BÜ und ZN/ZL), TK-Anlagen, Elektrotechnik, Kabeltiefbau und zur Errichtung der Außenanlagen des neu zu errichtenden Stellwerkes (Zufahrten, Parkplätze, Frisch- und Abwasseranschluss) sowie zur Errichtung von Sonderlösungen (z.B. Gründung von Signalen auf Bahnsteigen). Das Projekt wurde in Rekordzeit von etwas mehr als einem halben Jahr (vom Vorliegen der Aufgabenstellung bis zur Inbetriebnahme der neuen Technik) realisiert.

Saudi Arabien: SRO Double Track Line 1

Das SRO-Netzwerk verbindet die Städte Dammam - Hofuf - Riyadh in Saudi Arabien miteinander.

SIGNON hat als Planer die Ausführungsplanung der Signaltechnikverantwortlich für die setens der SRO durchgeführten zweigeliesigen Ausbau der Linie 1 zwischen Hofuf und Riyadh erbracht. SIGNON ist seit 2006 als Planer im Rahmen unterschiedlicher Bauvorhaben für die SRO unterwegs. Eine enge Zusammenarbeit mit den Experten, die mittels dem SIGNON Tool SAT.engine die notwendige Distanzmessungen für ETCS ermitteln, bildete u.a. auch die Grundlage für weiterführende Arbeiten im Bereich Kabeltiefbauplanung. Basierend auf den langjährigen Erfahrungen im Bereich Signaltechnik, Telekommunikation und Betrieb konnten die Experten von SIGNON den Kunden auch technische und betriebliche Unterstützung geben.

Ausführungsplanung am Ost-West-Korridor in Lettland

Zwischen 2005 und 2010 hat SIGNON für Thales die Ausführungsplanung Signaltechnik, Bahnübergänge und Kabeltiefbau auf einer Strecke von 365 km mit 32 Bahnhöfen und 83 Bahnübergängen erstellt.

Ziel des Projektes war die Modernisierung der Strecke des Ost-West-Korridors in den Abschnitten Ventspils-Jelgava(a)-Krustpils und Daugavpils-Indra-Grenze, die u.a. auch die Ablösung der vorhandenen Stellwerke durch moderne ESTW beinhaltete. Die Experten von SIGNON haben hierzu mit den Experten von Thales die notwendigen Planungen durchgeführt. Herausforderungen waren die meist in russischer Sprache vorliegenden Vorschriften für das Stellwerks- und Signalwesen sowie die Umsetzung der Anforderungen der LdZ in der Stellwerkstechnik. Mittels Nutzung eines videobasierten Aufnahmesystems konnten nicht nur die Dienstreisen für Ortsbegehungen reduziert werden sondern der Lettischen Bahn auch eine exakte Bestandsdokumentation des aktuellen Anlagenzustandes übergeben werden.

Planungsleistungen am Knoten Magdeburg

Seit 1998 ist SIGNON am Knoten Magdeburg mit diversen Planungsleistungen aktiv. In der 1.Ausbaustufe war der ETSW-Neubau Knoten Magdeburg mit drei Unterzentralen und insgesamt 8 ESTW-A, Tk-Anlagen, elektrotechnische Anlagen, Weichenheizung zu realisieren.

Hierfür erstellten unsere Planungsingenieure die Entwurfs- und Ausführungsplanung für die Leit- und Sicherungstechnik (LST PT1) sowie die Ausschreibungsunterlagen. In der 2. Ausbaustufe folgten der Spurplanumbau Magdeburg Hbf und diverse Anpassungen in den Nachbarbetriebsstellen in den Gewerken LST, TK, EEA (Anlagen DB Netz, DB Station und Service, DB Energie) für die Leistungsphasen 2, 3, 4 und 6. Auch hierfür erstellten wir die gesamte Ausführungsplanung PT1.

ETCS in Norwegen: Oslo-Ski-Line

Gemeinsam mit Ramböll hat SIGNON für die Strecke Oslo-Ski umfangreiche Consulting-Servieces erbracht. Des Weiteren haben unsere Experten den Auftraggeber bei der Planung der Strecke mit ETCS unterstützt.

Ziel der Arbeiten war die Ausrüstung der Strecke als ETCS-Pilot. Im Rahmen der Arbeiten wurden Konzepte und Designentwürfe erstellt und mit der JBV als Grundlage für weitere Arbeiten diskutiert. Weitere Inhalte in diesem Projekt waren die Erstellungen der technischen und betrieblichen Anforderungsspezifikationen für ETCS, die Kostenabschätzungen sowie die Risiko-Analyse. Die Arbeiten konnten mit dem Partner Ramböll 2012 erfolgreich abgeschlossen werden. Die Ausrüstung der Strecke wurde dann basierend auf den Arbeiten durchgeführt und konnte erfolgreich in Betrieb genommen werden.

ERTMS Programm Norwegen

Im Zuge der kompletten Erneuerung der Leit- und Sicherungstechnik (Leitsystem, Stellwerke, Zugsicherung) beschloss die JBV im Jahr 2013 die Einführung von ERTMS in Norwegen. Das Projekt „ERTMS National Implementation“ zielt auf den netzweiten Ersatz der meist noch relaisbasierten Signaltechnik.

Als neues Zugsicherungs- und Zugsteuerungssystem wird ETCS Level 2 installiert werden. Dafür wurde im ersten Schritt ein landesweiter roll-out-Plan entwickelt. In das Gesamtvorhaben, das bis 2030 abgeschlossen sein soll, werden planmäßig technische Consultants eingebunden. 

SIGNON ist hier seit Beginn des Projektes gemeinsam mit Ramböll für die JBV federführend an der technischen Begleitung beteiligt. Tätigkeitsschwerpunkte für SIGNON liegen auf den Gebieten TMS (Traffic Management System), der ETCS-Streckenausrüstung und den Arbeiten zur Systemintegration. 

Gewerkeübergreifende Planung am ESTW-A Aachen

Im Zuge der Erneuerung der Leit- und Sicherungstechnik in den Betriebsstellen Bf Aachen-Rothe Erde, Bf Aachen Hbf und Bf Aachen Süd erfolgte der Neubau des ESTW-A im Bf Aachen Hbf sowie der Anschluss an das ESTW-UZ Düren.

Des Weiteren erfolgte ein Neubau der EOW-Anlage Aachen Hbf, Änderungen des Spurplans Aachen Hbf sowie ein Neubau und Anpassungen von Signalauslegern und Sonderkonstruktion für Signalaufstellungen und -befestigungen. Innerhalb des Projektes zwischen 2005 und 2012 erfolgte außerdem die Anpassung bzw. ein Umbau des belgischen Zugsicherungssystems Crocodile, die Anpassung der Signaltechnik an die Systemwechselanlage (15 kV AC -- 3 kV DC) im Bf Aachen Hbf sowie Anpassungen der benachbarten Betriebsstellen Bf Stollberg und Bf Aachen West, die Blockanpassung auf der Grenzbetriebsstrecke von und nach Belgien und die Anpassung bzw. Erweiterung der Oberleitungsanlage (15kV AC)/ Ortsteuereinrichtung. Weichenheizanlagen, das Kabelführungssystem und die Gleisfeldbeleuchtung wurde neu errichtet, die Energieversorgung 50 Hz erweitert. SIGNON war für die DB ProjektBau für die Planungsleistungen der Leistungsphasen 3 bis 7 und 9 für die Gewerke Leit- und Sicherungstechnik (ESTW, EOW, SpDrS60 und SpDrS600), Kabeltiefbau, Außenanlagen/Zuwegungen des ESTW-Moduls und der Schalthäuser, statisch-konstruktive Planung und statische Prüfung aller Sonderkonstruktionen (zusammen mit IB Pönisch), elektrische Energieanlagen 50 Hz/ Weichenheizanlagen, OLA/OSE (zusammen mit CONROD), Oberbau/ Gleistiefbau verantwortlich.

ETCS Level 2 Streckenausrüstung Korridor E (Nordbahn)

In der Phase der der Realisierung von ETCS Level 2 in Österreich ist dies ein Nachfolgeprojekt zur federführenden Mitarbeit von SIGNON bei auf der Brenner-Strecke (Kufstein – Brenner) und auf der Neubaustrecke Wien – St. Pölten.

Auf Basis der Ergebnisse aus der Ausrüstung der ersten ETCS-Level 2-Strecken der ÖBB, wo vollständig die technischen Grundlagen, Betriebsabläufe und planerischen Vorarbeiten erstellt wurden, sind nun drei Streckenbereiche um den Hbf Wien Gegenstand der derzeitigen Projektbegleitung. Im Rahmen der Projektbegleitung wird SIGNON die ÖBB in allen fachlichen Fragen und Problemstellungen betreffend Infrastrukturausrüstung ETCS unterstützen. Beginnend mit der Ausschreibungserstellung über die Begleitung der Herstellerfirma zur Entwicklung und Installation bis hin zu den Aktivitäten in der Zulassungs- und Abnahmephase werden alle infrastrukturbezogenen Fragestellungen nach dem aktuellen Stand der Technik bearbeitet und für den Auftraggeber aufbereitet. Mit dem Tool SAT.engine werden Teile der Strecke gemessen und mit dem Tool SAT.valid die Prüfung der Balisen durchgeführt.

ETCS Level 2 Streckenausrüstung Wien-St.Pölten & Unterinntal

Ein Beispiel für die federführende Expertise auf dem Gebiet des europäischen Zugsicherungssystems ETCS ist die Mitarbeit bei der praktischen Realisierung von ETCS Level 2 in Österreich auf der Brenner-Achse (Kufstein – Brenner) und auf der Neubaustrecke Wien – St. Pölten in allen Projektphasen bis zur Inbetriebnahme im Jahr 2012.

Für die Ausrüstung dieser ersten ETCS-Level 2-Strecken der ÖBB wurden vollständig die technischen Grundlagen, Betriebsabläufe und planerischen Vorarbeiten erstellt. Anschließend wurde ein Lastenheft erarbeitet und auf dessen Basis die Ausschreibung vorbereitet und begleitet. Anschließend wurden Arbeiten der Herstellerfirma zur Entwicklung und Installation sowie Aktivitäten in der Zulassungs- und Abnahmephase begleitet. Zudem wurden mit dem Tool SAT.engine in Teilen der Strecke die ETCS-relevanten Infrastrukturelemente gemessen und hinsichtlich der Distanzen und Gradienten ausgewertet.

Gewerkeübergreifende Planungsleistungen im Zuge des Ausbaus Duisburg-Wedau

Im Rahmen des Ausbaus und der  Erweiterung der Infrastruktur im Bf Duisburg-Wedau erfolgte der Neubau einer Zugbildungsanlage mit zwei Gleisgruppen mit jeweils 6 neuen Gleisen sowie der Neubau einer Lokabstellanlage mit 5 Gleisen.

Durch die Erweiterung des ESTW Duisburg-Wedau war eine Anpassung und Erweiterung der Oberleitungsanlage / Ortsteuereinrichtung sowie der Neubau einer Gleisfeldbeleuchtung (LED-Technik) von Nöten. Er erfolgte zudem eine Anpassung und Erweiterung von Weichenheizanlagen, der Neubau eines Kabelführungssystems und die Erweiterung von Einbruch- und Brandmeldeanlagen im ESTW-UZ Duisburg-Wedau. In diesem Vorhaben war SIGNON zwischen 2012 und 2015 als Generalplaner für die DB Netz AG tätig. Unsere Experten arbeiteten gewerkeübergreifend an Planungen der Leistungsphasen 1 bis 7 und 9 für die Gewerke Oberbau/Gleistiefbau (zusammen mit BHI Ingenieure), Leit- und Sicherungstechnik, elektrische Energieanlagen 50 Hz / Weichenheizanlagen, OLA/OSE (zusammen mit BHI Ingenieure und CONROD), Kabeltiefbau und TK-Anlagen.

Gewerkeübergreifende Planung am ESTW Oberhausen West in der 1. Baustufe

Im Rahmen der 1. Baustufe des Neubaus des ESTW-Z Oberhausen West wurde die Leit- und Sicherungstechnik im Bf Oberhausen West erneuert.

Des Weiteren erfolgte der Neubau bzw. eine Anpassung der TK-Anlagen, der Weichenheizanlagen, der Energieversorgung und der Oberleitungs-/Ortssteueranlage im Bf Oberhausen West. SIGNON ist in diesem Projekt seit 2010 Generalplaner der DB Netz AG. In den Leistungsphasen 1 bis 7 und 9 übernahm SIGNON Planungsleistungen in den Gewerken Leit- und Sicherungstechnik und Kabeltiefbau sowie für die Außenanlagen/Zufahrten der ESTW-Module. Zusammen mit dem Unternehmen Ökoplan war SIGNON fü+r die Planung der Weichenheizstationen verantwortlich. Unsere Experten erbrachten des Weiteren Planungsleistungen für die Telekommunikationsanlagen, elektrischen Energieanlagen (50 Hz) und die Oberleitungsanlagen (OLA/OSE, zusammen mit CONROD).

Planung LST und Kabeltiefbau am ESTW Emmerich

Im Zuge des Neubaus von sieben elektronischen Stellwerken zwischen Oberhausen Sterkrade und der Landesgrenze zu den Niederlanden übernahm SIGNON zwischen 2006 und 2014 die Entwurfs- und Genehmigungsplanung sowie die Ausführungsplanung und die Erstellung von Ausschreibungsunterlagen für die Gewerke Leit- und Sicherungstechnik (LST) und Kabeltiefbau.

Die Strecke ist ca. 70 km lang. Als Besonderheit musste dabei die Systemwechselanlage der Oberleitung im Bahnhof Emmerich beachtet werden. Hier erfolgt die Umstellung von 15 kV; 16,7 Hz auf 1,5 kV; DC. Es wurden in Summe 295 Signale und 138 Weichen sowie 333 Freimeldeabschnitte geplant. Die an den ESTW-Z-Stellbereich angrenzenden Nachbarbetriebsstellen Oberhausen, Bocholt und Zewenar wurden an die elektronische Stellwerkstechnik angepasst.

Gewerkeübergreifende Planungsleistungen für die Syrische Eisenbahn (CFS)

SIGNON ist mit Planungsleistungen der Signaltechnik in Syrien 2006 bis 2010 aktiv gewesen. Für die SIEMENS AG und Nokia Siemens Networks wurden die ESTW vom Typ SIEMENS SIMIS W für ca. 50 Bahnhöfe und Betriebsstellen der syrischen Eisenbahn (CFS) geplant.

Am Beginn der Planungsleistungen stand der von unseren Experten erstellte Entwurf einer Planungsrichtlinie für die Signaltechnik, welcher abschließend als Grundlage für die folgenden Planungen galt. Neben der Planung der Gewerke Signaltechnik und der TK-Außenanlagen übernahm SIGNON Planungsleistungen im Kabeltiefbau und der Erdungsanlage . Für die Strecken Tartous - Lattakia und Aleppo - Kameshli mit einer Gesamtlänge von 850 km und 45 Bahnhöfen erbrachte SIGNON neben der Ausführungsplanung für Signaltechnik und Telekommunikation auch die Entwurfsplanung der Kabelwege sowie die Erstellung der Ausschreibungsunterlagen für Signaltechnik, Telekommunikationsanlagen und die Außenkabelanlage. Wir lieferten der CFS Beratung und Unterstützung in den Gebieten Tiefbau, Telekommunikation und Bahnbetrieb. Desweiteren übernahm SIGNON die Erstellung der Inbetriebnahmekonzeption und unterstützte die CFS in der Bauphase mit der Koordinierung der Subunternehmer.