Innovationen

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Wir möchten keinen Stillstand. Unsere Expertise liegt in der Gestaltung nachhaltiger Mobilität.

Dafür entwickeln wir uns stetig weiter, schaffen innovative und effiziente Lösungen und werden so den Anforderungen der wachsenden Digitalisierung und den Anforderungen unserer Kunden gerecht.

Automatische Infrastrukturdatenanalyse mit neuronalen Netzen

SIGNON bietet seit vielen Jahren basierend auf dem Produkt SIGNON SATengine die Leistung zur digitalen Erfassung von Elementen der Eisenbahninfrastruktur, wie z. B. Gleisen und Weichen sowie der signaltechnischen Ausrüstung, an. Die Erfassung erfolgt dabei über Kamerasysteme und Ortungssysteme wie GPS auf Messfahrten mit der zulässigen Streckengeschwindigkeit nach VzG.

Heute wird nach jeder Messfahrt durch geschulte Mitarbeiter eine manuelle Analyse der aufgezeichneten Video- und Ortungsdaten durchgeführt. Wesentliche Arbeitsschritte sind dabei die vollständige Sichtung des Videomaterials, die Erkennung und Kennzeichnung von Infrastrukturelementen und die Vermessung dieser Elemente.

Um zukünftig auch größere Netze und längere Strecken in kürzerer Zeit erfassen und vermessen zu können, wird bei SIGNON derzeit eine Software zur automatischen Erkennung und Vermessung von Infrastrukturelementen auf Basis von Bilddaten entwickelt. Ermöglicht wird die automatische Erkennung durch die Verwendung tiefer neuronaler Netze, also einer künstlichen Intelligenz (KI). Diese KI wird in einem mehrstufigen Prozess mittels tausender Trainingsdatensätze angelernt und vielfach auf ihre Zuverlässigkeit getestet, um im Anschluss eigenständig Objekte in Bildern erkennen und verorten zu können.

Schon heute können bereits einige Infrastrukturelemente mit einer sehr hohen Wahrscheinlichkeit erkannt werden. In 2019 werden weitere Elemente ergänzt, um den Nutzen der Software weiter zu steigern und zu einem hohen Automatisierungsgrad zu kommen.

Virtuelle Ortsbegehung per VR

Zu Planungsbeginn jeder Baumaßnahme der Eisenbahninfrastruktur findet heute eine zeitintensive Ortsbegehung statt, um die Aktualität der Bestandspläne sicherzustellen und um sich einen Überblick über die örtlichen Gegebenheiten zu verschaffen. Dazu müssen teilweise Streckensperrungen vorgenommen werden, Sicherungsposten bestellt werden, Fotodokumentationen erstellt und später ausgewertet werden.

Ein Teil dieser Arbeiten kann durch den Einsatz unserer Videoaufzeichnung und einer digitalen Vermessung mit SIGNON SATengine ersetzt werden. Um jedoch einen plastischen Eindruck von der befahrenen Örtlichkeit zu erhalten und um bestimmte Prüfungen (z. B. Signalsichtprüfung) durchzuführen, ist ein zweidimensionales Kamerabild nur bedingt geeignet.

 

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Daher wird zurzeit bei SIGNON die stereoskopische Darstellung von befahrenen Bahnstrecken mit Technologien der Virtual Reality erforscht. Unter Verwendung von VR-Brillen, wie der HTC Vive Pro, werden stereoskopische 360°-Videos projiziert und um Metainformationen zu den dargestellten Eisenbahninfrastrukturen erweitert. So werden auf Knopfdruck Objektinformationen, die durch eine KI erkannt wurden (z. B. Objekttyp, Streckenkilometer), in das Bild eingeblendet. Weiterhin können Planinformationen eingelesen und angezeigt werden, um beispielsweise die Plan- und Ist-Positionen von Elementen visuell zu vergleichen.

Diese Daten und die Visualisierung per VR können allen beteiligten Planern und dem EIU zur Verfügung gestellt werden.

Mit dieser Innovation will SIGNON zukünftig aufwendige Ortsbegehungen der Eisenbahninfrastruktur deutlich reduzieren und somit den Planungsprozess unterstützen und beschleunigen.

Ihr Nutzen

Kosten senken

Qualität steigern

Transparenz schaffen

Durchlaufzeiten in Arbeitsprozessen reduzieren